Sonntag, 21. Dezember 2014

Der letzte Rock hat keine Taschen



Ein tibetischer Mönch stürzt über den buddhistischen Gebetspfad in Hüttenberg in den Tod. Ernesto Valenti glaubt nicht an einen Unfall und beginnt zu recherchieren. Der Kärntner Landeshauptmann und sein cholerischer Pressesprecher Jörg Tschabuschnig wollen das verhindern. Aber Ernesto lässt nicht locker und kämpft sich durch ein Dickicht aus Korruption, Verbrechen und dunklen sexuellen Geheimnissen.
Wilhelm Kuehs erzählt kenntnisreich und in rasendem Tempo eine bizarre Geschichte von politischen Intrigen, tibetischen Mönchen und russischen Oligarchen. Eine Geschichte, so absonderlich, dass man sie für wahr halten könnte.

Freitag, 2. Mai 2014

Sagenwanderung am Wörthersee

Von Maria Wörth bis Reifnitz führt der Weg an vielen Sagenschauplätzen vorbei. Vom Schwarzen Felsen und von Jutta von Reifnitz, von Saligen und Nixen werde ich im Laufe dieser Wanderung erzäh- len. Wer einen gemüt- lichen und anregenden Nachmittag am Wörther- see verbringen will, ist herzlich eingeladen. 

Die Wanderung startet am Freitag, den 9 Mai um 13 Uhr beim Parkplatz Maria Wörth. Zurück geht es mit der Wörthersee-Schifffahrt. Um Anmeldung wird gebeten: Karin Ch Taferner unter Tel: 0664/ 46 42 511 oder karin.ch.taferner@gmail.com

Samstag, 12. April 2014

Bananenrepublik

Angesichts der fortschreitenden Klimaerwärmung könnte es sein, dass wir bald Bananen in unseren Gärten ernten könnten. Als Blumenschmuck sind Bananenstauden allenthalben schon gesichtet worden – und ein Schelm, der das im übertragenen Sinn versteht.
Erfunden hat den Begriff „Bananenrepublik“ der Schriftsteller O´Henry 1904, und gemeint hat er damit Honduras. Der Begriff ist nicht letztgültig definiert, aber er bezeichnet auf jeden Fall ein politisches System, in dem Korruption, Vetternwirtschaft und mafiöse Strukturen die Grundpfeiler anständigen Verhaltens bilden. So gesehen muss eine Bananenrepublik also keinesfalls in südlichen Gefilden liegen. Rumänien und Bosnien zählen sicherlich auch dazu. Und in Österreich kommt man bekanntlich nur dann zu etwas, wenn man jemanden kennt, der wieder jemand kennt usw. Ob auf Landesebene oder in der Bundespolitik ist da schon egal, es ändert sich nur die Anzahl der Nullen, die vor dem Komma stehen. Neu ist das nicht, und jenen die vor einiger Zeit angetreten sind, um diesen Filz zu entfernen, wächst er heute selbst aus den Ohren, oder um es auf Lavanttalerisch zu sagen: Wonn die Sau zum Trog kummt, nocha frisst sie.
Das scheint mir eine gute Definition von Bananenrepublik zu sein. Gute Definitionen ändern zwar noch nichts, aber sie auszusprechen zeigt den Fressenden, dass wir nicht halb so blöd sind, wie sie uns gerne hätten. Zumindest intelligent genug, um zu wissen, dass man gegen Schweine am Trog nicht viel ausrichten kann. Man muss sich aber auch nicht weiter darum bekümmern.