Donnerstag, 26. April 2012

Draculas Großvater


Im Bram Stoker Jahr quillt das Internet vor Informationen über Vampire über, so möchte man meinen. Weit gefehlt. Deshalb und weil es zu meiner neuen Erzählung passt, hier ein paar kurze Anmerkungen.
Die erste moderne Vampirgeschichte entstand 1816 in der Villa Diodati am Genfer See. Lord Byron hatte eine illustre Runde um sich versammelt, darunter Percy Shelley, Mary Godwin (später Mary Wollstonecraft Shelley) und der Arzt John William Polidori.
John William Polidori
In einer stürmischen Nacht feierten die Gäste Byrons eine kleine Orgie und Byron kam auf die Idee, man könne einander Gruselgeschichten erzählen. Eine dieser Gruselgeschichten wurde später Mary Shellys Roman „Frankenstein“, die andere Polidoris „Der Vampyr“. Die Erzählung, 1819 anonym veröffentlicht, feierte große Erfolge, sogar eine Oper, „Der Vampyr“ von Heinrich Marschner, wurde nach dieser Erzählung komponiert.
Polidoris Vampyr, Lord Ruthven, war unbestreitbar eine der Vorlagen Bram Stokers. Lord Ruthven kann als Draculas Großvater gelten, denn schon er zeigte sich als kühl und geheimnisvoll, von einem Hauch gefährlicher Erotik umweht. Von Bram Stoker bis Ann Rice haben sich alle an Polidoris Lord Ruthven orientiert. Erst in den letzten Jahren taucht mit Stephanie Meyers Twilight Saga eine neue Interpretation des Vampirs auf. Diese an Harmlosigkeit kaum zu überbietenden Vampire ziehen aber dennoch neue Fans an.

Die Geschichte Polidoris ist heute noch lesenswert und das nicht nur, weil sie uns die erste Version des modernen Vampirs liefert. Es lohnt sich, sich durch das verschnörkelte Original und die nicht weniger umständliche Übersetzung von Leopold Voß zu schlagen.



Artikel in der Kleinen Zeitung

Ernesto Valenti  erregt erstes Medieninteresse.


Artikel in der Kleinen Zeitung 26. April 2012

Samstag, 21. April 2012

Gratulation an Maja Haderlap und Christine Nöstlinger

 zum Bruno Kreisky Preis für das politische Buch.
Wäre fremdfreuen nicht ein so häßliches Adjektiv, würde ich es hier gebrauchen. "Engel des Vergessens" ist nicht nur ein wichtiges, sondern auch spannendes und packendes Buch. Wie Maja Haderlap in einem Interview sagte, geht es ihr darum, wahrhaftig und genau zu empfinden und ebenso wahrhaftig und genau zu schreiben.

Das nächste Mal in Kärnten live zu sehen und zu hören ist Maja Haderlap am 27. April um 20 Uhr im Amthof in Feldkirchen und während des Symposiums »Krieg, Widerstand, Befreiung« vom 10. bis 12. Mai im Musilhaus in Klagenfurt.


Maja Haderlap "Engel des Vergessens"



Christine Nöstlinger erhielt den Bruno Kreisky Preis für ihr literarisches Lebenswerk.

Donnerstag, 19. April 2012

Kleiner Scherz

Platz 1

lustiig, was man mit Amazon, so alles anstellen kann.





Der Trick: Tags auf Amazon sind praktisch. Zuerst auf krimi klicken, dann mit kroatien einschränken und schon findet man mich auf  Platz 1. Nicht auszudenken, was passiert, wenn man die anderen Tags miteinander kombiniert.

Dienstag, 17. April 2012

Erster Erfolg


Ich bin überwältigt.
„Im Schatten des Krieges“ schaffte es gestern Abend auf Verkaufsrang 629. Heute Vormittag wurde der Roman unter den beliebtesten Neuerscheinungen in der Kategorie Thriller und Krimis gelistet.
Vielen, vielen Dank an alle, die das Buch gekauft haben und diese Platzierung ermöglicht haben. 

Sonntag, 15. April 2012

Im Schatten des Krieges


Ich heiße euch alle herzlich willkommen auf meinem Blog. Was erwartet euch hier? Vor allem Informationen zu meiner neuen Krimiserie rund um Ernesto Valenti. Ernesto Valenti ist Journalist und Kulturwissenschaftler. Wir begegnen ihm zum ersten Mal in Osijek/Kroatein, wo er als Lektor für deutsche Sprache arbeitet. Eigentlich wollte er eine Auszeit von seinem Job als Reporter. Keine Leichen, keine Politiker und keine Verbrecher. Aber das Schicksal will es anders. 

Mehr über den Roman gibt es auf der Amazonseite: Im Schatten des Krieges





Im Schatten des Krieges ist der erste Band der Krimireihe um Ernesto Valenti, Journalist und Kulturwissenschaftler. Nach seinem Studium hängt Ernesto seinen Job als Journalist an den Nagel und geht von Kärnten nach Kroatien. Dort, so hofft er, kann er dem täglichen Wahnsinn entkommen. Aber Ernesto irrt sich. Seine Arbeit als österreichischer Lektor an der Universität Osijek katapultiert ihn in das Zentrum einer Mordermittlung.